Hunderte Standorte.
Ein Energie-Betriebssystem.

Tankstellennetze, Raststätten, Filialisten, EV-Hubs, Logistikdepots — Betreiber verteilter Infrastruktur verwalten Hunderte von Standorten, aber sehen ihren Energieverbrauch erst Wochen später auf der Rechnung. Alligator bringt Echtzeit-Sichtbarkeit, operative Intelligenz und automatische Steuerung in jedes Netz.

Multisite-Demo anfragen → Das Problem verstehen ↓
1.000+
Standorte im Monitoring
Echtzeit
statt 4–6 Wochen Verzug
15–25 %
Typisches Einsparpotenzial
1 System
für alle Standorte, alle Protokolle

Verteilte Infrastruktur ist energetisch blind

Trotz hochkomplexer Betriebsumgebungen — Hunderte von Standorten, Tausende von Verbrauchern — verlassen sich die meisten Netzbetreiber noch auf verzögerte Abrechnungen, fragmentierte Gebäudeleittechnik und manuelle Auswertungen. Drei strukturelle Lücken bleiben dadurch dauerhaft ungelöst:

PROBLEM 01

Keine Echtzeit-Sichtbarkeit

Verbrauchsdaten kommen 4–6 Wochen verzögert via Rechnung. Eine defekte Kälteanlage, ein laufendes Heizgerät über Nacht, ein unkontrollierter Lastanstieg — alles bleibt unsichtbar, bis die Abrechnung eintrifft.

Folge: Probleme werden erst erkannt, wenn sie teuer sind.
PROBLEM 02

Keine operative Intelligenz

Energiedaten existieren isoliert — nicht verknüpft mit Öffnungszeiten, Durchsatz, Wetterdaten oder Betriebsereignissen. Warum verbraucht Standort 347 heute 40 % mehr als der Durchschnitt? Niemand weiß es.

Folge: Benchmarks fehlen, Ausreißer bleiben unbemerkt.
PROBLEM 03

Keine automatische Optimierung

Bestehende Systeme überwachen Energie, aber steuern sie nicht. Jede Optimierungsmaßnahme — Temperaturanpassung, Abschaltprogramm, Lastspitzenreduktion — erfordert manuelle Eingriffe. Bei 500 Standorten schlicht unmöglich.

Folge: Einsparungen bleiben dauerhaft unrealisiert.

Energie ist der zweitgrößte Kostenfaktor — nach Personal

Bei Betreibern verteilter Infrastruktur entfallen typischerweise 8–15 % des gesamten Betriebsbudgets auf Energie. Die einzelnen Standorte wirken klein — im Netz ergibt sich eine massive Hebelmasse.

Rechenbeispiel: 200 Standorte
Ø Energiekosten pro Standort / Jahr 180.000 €
Gesamtkosten Netz 36 Mio. €/Jahr
Einsparpotenzial (15 %) 5,4 Mio. €/Jahr
Typische Amortisationszeit 12–18 Monate

Richtwert. Tatsächliche Einsparungen abhängig von Standorttyp, Ausgangslage und Maßnahmenumfang.

Typische Energieverbraucher pro Standort
Kühlung & Kältetechnik
30–50 % des Gesamtverbrauchs · Lebensmittel, Getränke, Frische
HVAC & Klimatisierung
20–35 % · Heizung, Lüftung, Klimaanlage
Beleuchtung
10–20 % · Außenanlage, Verkaufsfläche, Parkplatz
EV-Ladeinfrastruktur
Wachsend · Lastspitzen, Abrechnungssteuerung
Kompressoren & Pumpen
5–15 % · Druckluft, Kraftstoffe, Wasser

Für wen wurde Alligator Multisite gebaut?

Überall dort, wo viele gleichartige Standorte mit ähnlichem Energieprofil betrieben werden, entfaltet zentrales Multisite-Management die größte Wirkung.

Energie & Mobilität

Tankstellen & Autobahnraststätten

24/7-Betrieb, EV-Lader, Shopkühlung, HVAC und Beleuchtung — bei Netzen mit 50–2.000 Standorten entscheidet zentrales Monitoring über Mio.-Einsparpotenziale.

Typische Netzgröße: 50–2.000 Standorte
Retail

Einzelhandel & Filialnetze

Filialen mit gleichem Layout, gleichem Equipment — ideale Bedingungen für standortübergreifende Benchmarks, Normverbrauchsmodelle und automatische Ausreißer-Erkennung.

Branchenseite Einzelhandel →
Lebensmittelhandel

Supermärkte & Discounter

Kühlregale und Tiefkühlmöbel dominieren den Energieverbrauch. Echtzeit-Alarmierung bei Kälteausfällen schützt Ware und reduziert Notreparaturen erheblich.

Branchenseite Lebensmittel →
EV-Infrastruktur

EV-Ladenetze & Charging Hubs

Lastspitzenmanagement an Schnellladesäulen, dynamische Leistungsverteilung, Abrechnungsnachweise und Netzanschluss-Optimierung — für Betreiber von Ladenetzwerken kritisch.

Lastspitzen-Rechner →
Logistik

Logistikdepots & Verteilzentren

Schichtbetrieb, Tore, Fördertechnik, Kältezonen — in Logistiknetzen entsteht durch fehlende Steuerung in Leerzeiten ein erheblicher Grundlastanteil, der vermeidbar ist.

Branchenseite Logistik →
Telekommunikation

Telekommunikation & Tower-Netze

Tausende unbemannte Standorte, Klimaanlagen und USV-Systeme rund um die Uhr — automatische Anomalie-Erkennung und PUE-Monitoring ermöglichen Einsparungen ohne Wartungseinsätze.

Typische Netzgröße: 500–50.000 Standorte

Das Alligator Energie-Betriebssystem

Drei Fähigkeiten, die den Unterschied machen — direkt adressiert auf die drei strukturellen Lücken verteilter Infrastruktur:

LÖSUNG 01

Echtzeit-Sichtbarkeit — für jeden Standort

Live-Dashboards mit 15-Minuten-Granularität für alle Standorte gleichzeitig. Anomalie-Alarme innerhalb von Sekunden — per E-Mail, SMS oder API-Webhook. Kein Warten auf Rechnungen.

Von 4–6 Wochen Verzug → sofortige Reaktion.
LÖSUNG 02

Operative Intelligenz — Kontext statt Zahlen

Energiedaten werden mit Betriebsdaten verknüpft: Öffnungszeiten, Umsatz, Wetter, Saisonalität. Automatische standortbezogene Benchmarks zeigen sofort: Ist Standort 347 wirklich ein Ausreißer — oder liegt er im Normbereich?

EnPIs und Normverbrauchsmodelle nach ISO 50006.
LÖSUNG 03

Automatische Steuerung — Optimierung ohne Eingriff

Konfigurierbare Regellogik greift automatisch ein: Lastspitzenkappung, Abschaltprogramme für Nebenzeiten, dynamische Sollwertanpassung. Ein einmal hinterlegtes Regelwerk wirkt auf allen Standorten gleichzeitig.

Einsparungen skalieren linear mit der Standortanzahl.

Plattform-Features für Multisite

Hierarchische Standortverwaltung
Region → Bezirk → Standort → Anlage → Zähler. Jede Ebene eigene Rechte, Alarme und Reports.
ML-basierte Anomalie-Erkennung
Automatischer Vergleich mit Normverbrauchsprofil. Alarm nur bei echten Ausreißern — keine Flut von Fehlalarmen.
Zentrales Management-Reporting
Automatische monatliche Reports für Geschäftsführung und Energieverantwortliche — aggregiert für das gesamte Netz.
API-Integration mit ERP & CAFM
REST-API für Bidirektionale Integration mit SAP, Salesforce, Facility Management und eigenen Backends.
ISO 50001 konzernweit
Ein EMS-System für alle Standorte. Scope-Erweiterungen, EnPIs, Maßnahmen und Auditberichte zentral verwaltet.

Rollout & Integration

Remote-Onboarding
Hardware wird vorprovisioniert geliefert. Standortmitarbeiter steckt an — kein Technikerbesuch für jede Location nötig.
Alle Protokolle nativ
M-Bus, Modbus, OPC-UA, MQTT, BACnet, S0, Smart-Meter-Schnittstellen — kein Protokoll-Gateway nötig.
Rollenbasierte Zugriffssteuerung
Zentrale Energieteam sieht alles. Standortleiter sieht nur seinen Standort. Franchisenehmer optional eigene Instanz.
White-Label-Option
Für Franchise-Systeme: eigenes Branding, eigene Domain, eigene Nutzerverwaltung — auf der Alligator-Infrastruktur.
Dedizierter Customer Success
Fester Ansprechpartner für Rollout-Koordination, Konfigurationsoptimierung und quartärliche Einsparsessions.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Standorten lohnt sich Multisite-Energiemanagement? +

Ab etwa 10 Standorten überwiegen die Einsparpotenziale durch zentrales Monitoring die Einführungskosten deutlich. Bei Netzen ab 50 Standorten sind typische Amortisationszeiten von 6–18 Monaten realistisch. Entscheidend ist die Standortgröße: Ein Netz aus 20 großen Logistikzentren kann rentabler sein als 200 kleine Bürostandorte.

Wie lange dauert der Rollout über mehrere hundert Standorte? +

Mit standardisierten Hardware-Paketen und Remote-Onboarding ist ein Pilotrollout von 10–20 Standorten in 4–8 Wochen möglich. Der Vollrollout über 100–500 Standorte wird typischerweise in 3–9 Monaten abgeschlossen, abhängig von der Infrastruktur vor Ort und dem verfügbaren internen Projektteam.

Kann jeder Standort individuell konfiguriert werden? +

Ja. Die Plattform unterstützt eine hierarchische Standortverwaltung: Region → Bezirk → Standort → Anlage → Zähler. Jeder Standort kann eigene Alarmschwellen, EnPIs und Benchmarks haben — während die Zentrale alle Standorte vergleichend analysiert.

Welche Protokolle werden unterstützt? +

Alligator unterstützt alle gängigen Energiemess-Protokolle nativ: M-Bus, Modbus TCP/RTU, OPC-UA, MQTT, BACnet sowie Smart-Meter-Schnittstellen (S0, DLMS/COSEM). Für Bestandsanlagen ohne Protokollunterstützung gibt es nachrüstbare IoT-Gateway-Hardware — kein Protokoll-Gateway-Middleware-Layer nötig.

Wie wird ISO 50001 für ein Multi-Standort-Netz umgesetzt? +

Alligator bildet die gesamte ISO-50001-Dokumentation standortübergreifend ab: EnPIs, Zielverfolgung, Maßnahmen und interne Auditberichte in einem System. Konzernweite ISO-50001-Zertifizierungen mit Scope-Erweiterung auf alle Standorte werden mit einem einzigen EMS realisierbar.

Bereit für den Überblick über Ihr gesamtes Netz?

In einem 30-minütigen Call analysieren wir Ihr Netz, schätzen das Einsparpotenzial und zeigen, wie ein Pilot von 5–10 Standorten in wenigen Wochen startet.

Multisite-Gespräch anfragen → Plattform-Übersicht Potenzial berechnen