Was kostet Ihre
Lastspitze wirklich?

Eine einzige 15-Minuten-Spitze kann Ihre jährlichen Netzkosten verdoppeln — für das gesamte Jahr. Der Rechner zeigt Ihnen, wie viel Ihre aktuelle Lastspitze kostet und wie viel Sie durch automatisches Lastmanagement einsparen könnten.

4 Eingaben
Live-Berechnung
Basiert auf realen Netzentgelten

Ihre Angaben

Spannungsebene Leistungspreis wird vorausgefüllt
Gemessene Jahresspitzenlast 800 kW
kW

Auf Ihrer Stromrechnung als "Jahresleistungsmessung" oder "Maximale Leistung" angegeben

Typische Betriebslast 450 kW
kW

Ihre durchschnittliche Last während des normalen Betriebs

Leistungspreis (Netzentgelt)
€/kW·a

Entnehmen Sie diesen Wert Ihrer Netzentgelt-Abrechnung oder dem Netzbetreiber-Preisblatt

Messtechnik beeinflusst Investition
Leistungskosten

Jährliche Leistungskosten = Jahresspitzenlast × Leistungspreis. Grundlage ist das Netzentgelt (Leistungspreis), das auf die höchste gemessene 15-Minuten-Durchschnittsleistung des Jahres erhoben wird.

Mehrkosten durch Lastspitze

Mehrkosten = (Spitzenlast − Betriebslast) × Leistungspreis. Dieser Betrag zeigt, wie viel mehr Sie gegenüber Ihrer typischen Last bezahlen — verursacht durch kurzzeitige Peaks.

Einsparpotenzial

Erfahrungsgemäß lässt sich durch automatisches Lastmanagement 35–45% der Differenz zwischen Spitze und Normallast vermeiden. Der Rechner verwendet 40% als konservative Schätzung. Die tatsächliche Einsparung hängt vom Lastprofil und den verfügbaren schaltbaren Verbrauchern ab.

Investitionsschätzung

Die Investition wird aus der Spitzenlast abgeleitet: Aus der kW-Größe ergibt sich die typische Anzahl Messstellen (Hauptzähler + steuerbare Lasten). Kosten: 697 €/Messstelle inkl. Hardware (bei vorhandener Messtechnik 350 €/MST) zzgl. einmaligem Projekt-Setup (1.000–8.000 € je nach Größe).

Amortisation

Nettoinvestition (nach BAFA-Förderung) ÷ jährliches Einsparpotenzial = Amortisationszeit in Monaten.

Ihre Lastspitzen-Analyse

Live
Mehrkosten durch Lastspitze
38.500 €/Jahr
Den Sie über den Normalbetrieb hinaus bezahlen

Lastvergleich & Leistungskosten

Typische Betriebslast
450 kW 49.500 €/a
Aktuelle Spitzenlast (Sie zahlen darauf)
800 kW 88.000 €/a
Mit Lastmanagement (erreichbar)
660 kW 72.600 €/a
Einsparpotenzial durch Lastmanagement
15.400 €/Jahr
Reduktion um ~140 kW Spitzenlast
Aktuelle Leistungskosten/Jahr
88.000 €
Geschätzte Investition
(EMS Setup + Software + Hardware)
~18.500 €
BAFA-Zuschuss BEW Modul 3
(45 % · kleine Unternehmen)
~8.325 €
Netto-Investition nach Förderung
~10.175 €
Amortisationszeit
ca. 8 Monate
012 Mo.24 Mo.36 Mo.+
Einsparpotenzial realisieren →

* Schätzung basierend auf typischen Lastprofilen und einem konservativen Reduktionspotenzial von 40% der Spitzenlastdifferenz. Tatsächliche Einsparung abhängig von Lastprofil, Anlagenstruktur und verfügbaren Schaltobjekten.

Wie die Lastspitze
Ihre Jahresrechnung bestimmt

Das 15-Minuten-Prinzip

Einzige Spitze
im Jahr
12×
Monate erhöhter
Leistungskosten

Der Netzbetreiber misst Ihre Leistung in 15-Minuten-Intervallen. Der höchste Wert des gesamten Jahres bestimmt Ihren Leistungspreis — für alle 12 Monate. Eine Spitze durch gleichzeitigen Anlauf mehrerer Maschinen kann Ihre Netzrechnung dauerhaft erhöhen.

Gleichzeitiger Anlauf

Starten mehrere Motoren, Kompressoren oder Öfen gleichzeitig, entstehen kurzzeitige Anlaufspitzen — oft das 3–6-fache des Nennstroms.

Schichtbeginn & Stoßzeiten

Beim Schichtwechsel werden oft viele Anlagen gleichzeitig aktiviert. Ohne Steuerung entsteht ein typischer "Morning Peak", der den Leistungspreis treibt.

Ungeplante Ereignisse

Notfallläufe, Kompensationsproduktion nach Stillstand oder Ausfall von PV-Einspeisungen können unbemerkt zu Jahresspitzen führen.

Automatisches Lastmanagement
mit Alligator

Alligator überwacht Ihre Last in Echtzeit und greift automatisch ein, bevor eine kostentreibende 15-Minuten-Spitze entsteht.

Echtzeit-Leistungsüberwachung

Sekundengenaue Messung der Gesamtleistung am Netzanschlusspunkt. Das System berechnet permanent, wie weit Sie vom 15-Minuten-Mittelwert entfernt sind.

Prädiktiver Eingriff

Bevor eine Spitze entsteht, werden schaltbare Verbraucher (Klimaanlage, Pumpen, Ladevorgänge, Prozesswärme) automatisch verzögert oder kurzzeitig abgesenkt.

Nachweis & Reporting

Jede vermiedene Lastspitze wird dokumentiert. Sie sehen monatlich, um wie viel kW Ihre Spitze reduziert wurde — und was das konkret gespart hat.

Lastspitze & Leistungspreis

Was ist der Leistungspreis und warum ist er so kritisch?

Der Leistungspreis (auch: Netznutzungsentgelt Leistung) ist ein Teil Ihrer Netzrechnung, der nicht auf den Energieverbrauch (kWh), sondern auf die höchste gemessene Leistung (kW) erhoben wird. Der Netzbetreiber misst Ihre Last in 15-Minuten-Intervallen und multipliziert das Jahresmaximum mit dem Leistungspreis in €/kW·a. Typische Werte: Niederspannung 80–150 €/kW·a, Mittelspannung 40–90 €/kW·a. Das Problem: Eine einzige Spitze bestimmt die Kosten für das gesamte Jahr.

Gilt der Leistungspreis für jede Unternehmensgröße?

Der Leistungspreis gilt für alle Kunden mit einem registrierenden Lastgangzähler (RLM-Kunden). Das sind in der Regel Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab ca. 100.000 kWh (ab ~11 kW Anschlussleistung) oder auf Wunsch auch kleinere Betriebe. Viele mittelständische Unternehmen wissen gar nicht, dass ein erheblicher Teil ihrer Stromrechnung aus dem Leistungsanteil besteht — oft 20–40% der Netzkosten.

Wie viel Lastspitzenreduktion ist realistisch?

Das hängt stark davon ab, wie viele schaltbare Verbraucher im Betrieb vorhanden sind (Klimaanlage, Pumpen, Kompressoren, Ladeinfrastruktur, Prozesswärme). In der Praxis erzielen Betriebe mit Alligator typischerweise eine Reduktion der Jahresspitzenlast um 15–40% gegenüber dem unkontrollierten Betrieb. Der Rechner verwendet 40% der Differenz zwischen Spitze und Normallast als konservative Schätzung.

Können schaltbare Verbraucher automatisch gesteuert werden?

Ja — Alligator kommuniziert über Standardprotokolle (Modbus, M-Bus, OPC-UA, BACnet) direkt mit SPS-Steuerungen, GLT-Systemen und smarten Schaltaktoren. Der Eingriff erfolgt vollautomatisch, priorisiert nach von Ihnen definierten Regeln (z.B. Klimaanlage vor Prozesswärme absenken) und kann jederzeit manuell übersteuert werden.

Kann das Lastmanagement den Produktionsprozess stören?

Nein — das Regelwerk wird gemeinsam mit Ihnen definiert. Produktionskritische Anlagen werden vom Lastmanagement ausgenommen. Eingriffe erfolgen nur bei nicht-kritischen Verbrauchern (Heizung, Kühlung, Ladeinfrastruktur) und immer innerhalb vordefinierter Toleranzbereiche. Das System greift nur dann ein, wenn eine Spitze unmittelbar droht — und schaltet sofort wieder zurück.

Lastspitzen eliminieren,
Leistungskosten dauerhaft senken

In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihren Lastgang und zeigen Ihnen, welche konkreten Einsparpotenziale realistisch sind.

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