Interaktives Werkzeug

Energie-Benchmarks
Wo steht Ihr Unternehmen?

Vergleichen Sie Ihren spezifischen Energieverbrauch mit Branchen-Richtwerten. Geben Sie Ihren Wert ein — und sehen Sie sofort, ob Sie im grünen, gelben oder roten Bereich liegen.

Gut — besser als Branchendurchschnitt
Mittel — Verbesserungspotenzial vorhanden
Schlecht — erhebliches Einsparpotenzial

Quellen: DENA Energieauditbericht, VDI 3922, VDI 3988, VDI 2067, DIN EN 50600, EHI Retail Institute. Richtwerte — individuelle Abweichungen je nach Baujahr, Klimazone und Prozessstruktur möglich.

Wie nutze ich Benchmarks richtig?

Benchmarks sind Orientierungswerte, keine absoluten Grenzwerte. Der Vergleich ist der erste Schritt — das Handeln der zweite.

01

Verbrauch erheben

Ermitteln Sie Ihren spezifischen Verbrauch: Gesamtenergie ÷ Bezugsgröße (m², Tonnen, Stück, Vollzeitstellen).

02

Mit Benchmark vergleichen

Tragen Sie Ihren Wert oben ein. Grün = Sie liegen bereits gut. Gelb oder rot = Handlungsbedarf identifiziert.

03

Maßnahmen ableiten

Analysieren Sie die Hauptverbraucher (SEUs). Priorisieren Sie Maßnahmen nach Einsparung und Amortisationszeit.

04

Fortschritt messen

Vergleichen Sie Ihre EnPIs quartalsmäßig. Ein EMS nach ISO 50001 sichert kontinuierliche Verbesserung.

Häufige Fragen

Was sind Energie-Benchmarks? +

Energie-Benchmarks sind branchenspezifische Richtwerte für den spezifischen Energieverbrauch — ausgedrückt als Energiemenge pro Produktions- oder Nutzungseinheit (kWh/m², kWh/t etc.). Sie zeigen, wie effizient ein Unternehmen im Branchenvergleich aufgestellt ist.

Welche Kennzahl (EnPI) ist die richtige für mein Unternehmen? +

Gebäude nutzen kWh/m²a (Wärme und Strom getrennt), Produktionsbetriebe kWh/t Produkt oder kWh/Stück, Logistik kWh pro t·km Transportleistung, Rechenzentren den PUE-Wert. Entscheidend ist, dass die Bezugsgröße relevant, messbar und stabil ist. ISO 50006 gibt hierfür eine detaillierte Methodik vor.

Mein Verbrauch liegt im roten Bereich — was nun? +

Ein roter Benchmark-Wert ist ein Signal, kein Urteil. Er zeigt: Hier steckt erhebliches Einsparpotenzial. Nächste Schritte: Untermessung installieren, Hauptverbraucher (SEUs) identifizieren, Energieaudit nach DIN EN 16247 beauftragen. BAFA fördert sowohl das Audit als auch die Umsetzungsmaßnahmen.

Was ist ein guter COP für eine Kälteanlage? +

Ein COP (Coefficient of Performance) über 3,5 gilt als sehr effizient. Werte zwischen 2,5 und 3,5 sind branchenüblich. Unter 2,5 besteht dringender Handlungsbedarf — oft durch Optimierung der Solltemperaturen, Reinigung der Wärmetauscher oder Erneuerung des Kältemittels lösbar.

Wie kann mir Alligator Analytica beim Benchmarking helfen? +

Unsere Software erfasst Energiedaten automatisiert, berechnet Ihre EnPIs in Echtzeit und vergleicht sie mit hinterlegten Branchenwerten. Abweichungen werden als Alarme gemeldet, sodass Sie sofort eingreifen können. Auf Wunsch unterstützen unsere Berater bei der Einführung eines EnPI-Systems nach ISO 50006.

Automatisches Benchmarking mit Alligator

Statt manueller Berechnung: Live-EnPIs, automatische Abweichungsalarme, BAFA-fähige Auswertungen.

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