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Alphabetisch die wichtigsten Begriffe

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Man spricht von radioaktiven Stoffen, wenn diese – anders als die Materie in unserer Umgebung – aus Atomen bestehen, deren Kerne instabil sind. Diese Atomkerne wandeln sich spontan in andere Atomkerne um und geben dabei hochenergetische Strahlungen ab. Für Körperzellen sind diese Strahlung sehr gefährlich, da sie deren Moleküle zerstören und in andere umwandeln kann. Änderungen des Erbguts im Zellkern können zum Absterben oder Entartung der entsprechenden Zelle führen. Radioaktive Stoffe wie Uran, Thorium oder Radium kommen in der Natur vor. Sie können aber auch in technischen Prozessen wie die Kernspaltung erzeugt werden. Der Zeitpunkt des Zerfalls eines instabilen Atomkerns ist nicht vorhersehbar.

Ein alternativ genutzter Begriff für Stream Processing.
Es bleibt dieselbe Erklärung

Die Regressionsanalyse basiert auf der Korrelation zwischen dem Energieverbrauch und dessen (variablen) Einflussfaktoren in einem Referenzzeitraum. Als Referenzzeitraum können z.B. die jeweils letzten zwölf Monate bzw. das vorangegangene Kalenderjahr herangezogenwerden. Relevant für die Länge des Referenzzeitraums ist, dass alle möglichen Betriebszustände, Konjunkturzyklen etc. erfasst werden. Bei der Regressionsanalyse wird anhand der gemessenen Energieverbrauchs-und der Variablendaten des Referenzzeitraums ein mathematisches Modell erstellt (= Baseline), das dann zur Berechnung und damit zur Prognose des erwarteten Energieverbrauchs im Berichtszeitraum anhand der Variablendaten des Berichtszeitraums dient. Alle Energieleistungsindikatoren leiten sich aus der Differenz zwischen dem modellierten Energieverbrauch und dem gemessenen Energieverbrauch ab.

In den Stromnetzen zur Versorgung von elektrischer Energie kann der Bedarf an Leistung sehr schnell schwanken. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn verbrauchsstarke Maschinen ein- oder ausgeschaltet werden. Auf auf Seiten der Erzeuger kann es zu Schwankungen kommen. Paradebeispiele sind dafür Windkraft- und Solaranlagen, welche von örtlichen Wetterbedingungen abhängig sind. Solche Schwankungen müssen ausgeglichen werden. Die dafür benötigte Energie wird Regelenergie genannt.

Unter Repowering versteht man das Austauschen eines alten Kraftwerkes durch ein neues. Dieses weist meist eine höhere Leistung und einen höheren Wirkungsgrad auf. Vor allem im Windenergiesektor ist das Verfahren geläufig. Schon bestehende Infrastruktur wird genutzt, womit das Repowering kostengünstiger als ein Neubau ist.